Herzlich willkommen auf der Audioguide-Seite der Matthiaskirche
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I. Dreifaltigkeitsplatz
Herzlich willkommen, liebe Besucherinnen und Besucher! Wir begrüßen Sie vor einem der berühmtesten Gebäude Ungarns, der Hauptpfarrkirche Unserer Lieben Frau von Budavár – oder wie sie jedermann kennt: der Matthiaskirche. Bereits diese zusammengesetzte, doppelte Benennung verrät viel über die abenteuerliche, wechselvolle Geschichte dieses fast achthundert Jahre alten Bauwerks. Schauen wir zuerst einmal, mit welchen Geschichten uns diese Namen vertraut machen!
Das heutige Budapest bestand einst aus zwei getrennten Städten an den beiden Ufern der Donau. Auf dieser Seite lag Buda, die alte königliche Residenz, und auf dem gegenüberliegenden Ufer Pest. Buda befand sich ursprünglich in der Ebene; als jedoch die mongolischen Horden im 13. Jahrhundert in Europa einfielen, wurde es – wie viele andere ungarische Städte auch – geplündert. Nach der Befreiung des Landes beschloss König Béla IV., eine neue, leicht zu verteidigende Stadt auf einem Felsplateau zu gründen. So entstand die Burg von Buda – ungarisch Budavár –, auf der wir uns auch jetzt befinden.
Aus diesem Grund nennen wir unsere Kirche bis auf den heutigen Tag die Kirche von Budavár.
Wie in jeder Stadt wurden natürlich auch in Buda Kirchen errichtet, und katholische Gotteshäuser haben stets einen Schutzpatron. Diese Kirche wurde zu Ehren der Mutter Jesu, der Jungfrau Maria, geweiht, die im Altungarischen als Nagyboldogasszony (Große Frau der Seligkeit / Liebe Frau) bezeichnet wird.
Der Begriff Pfarrkirche weist unter anderem darauf hin, dass dieses Gotteshaus nicht für den privaten Gebrauch von Mönchen oder Herrschern, sondern für die hier lebende Bevölkerung erbaut wurde. Die Matthiaskirche ist auch heute nicht bloß eine Touristenattraktion: Sie dient in erster Linie den Gläubigen der Gemeinde vor Ort.
Das ist also die Bedeutung des Namens der Kirche von Budavár. Warum aber kennt sie dennoch jeder als Matthiaskirche?
Die in den 1240er Jahren errichtete ursprüngliche Marienkirche hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert. Ein Grund für einen der großen Umbauten dürfte der Einsturz des Südturms im Jahr 1384 während einer heiligen Messe gewesen sein. Daraufhin wurde die gesamte Kirche umfassend umgestaltet, und ihr neuer Turm wurde erst fast ein Jahrhundert später, im Jahr 1470, fertiggestellt. Zu dieser Zeit regierte bereits König Matthias in Ungarn. Er ist einer der beliebtesten Herrscher der Ungarn, dessen Name bis heute in zahlreichen Märchen und Legenden fortlebt. Als der Turm vollendet war, ließ der König sein Wappen daran anbringen. Nach diesem Wappen erhielt der Matthias-Turm seinen Namen, und nach dem Turm wiederum wurde später die Matthiaskirche selbst benannt. Heute sehen wir an der Außenseite des Gebäudes nur noch eine Kopie dieses Wappens, aber das Original können wir schon bald im Innenraum besichtigen.
Der Matthias-Turm hat im Laufe der Jahrhunderte viel erlebt. Als das Osmanische Reich Ungarn besetzte, wurde die Kirche in eine Moschee umgewandelt; der Turm diente als Minarett, von dem aus der Muezzin den Gebetsruf sang. Es gab Zeiten, in denen er den Einwohnern von Buda als städtische Turmuhr die genaue Zeit anzeigte. Da er zudem der höchste Punkt der Burg war, fungierte er auch als Wachturm gegen Brände: Bis zum Jahr 1911 wachte hier Tag und Nacht eine Feuerwache über den Frieden der Zivilstadt.
Die wichtigste Aufgabe eines Kirchturms ist es freilich, den Glocken ein Zuhause zu bieten. Im Matthias-Turm befinden sich sechs Glocken. Die älteste von ihnen ist die Dreifaltigkeitsglocke, die über dreihundert Jahre alt ist: sie wurde 1723 in Buda gegossen. Die größte ist die Christusglocke, die fast viereinhalb Tonnen wiegt und einen Durchmesser von zwei Metern aufweist.
Vom Turm aus bietet sich ein herrlicher Ausblick auf Budapest, wovon man sich selbst überzeugen kann, wenn man ein Ticket löst und die 47 Meter hoch gelegene Aussichtsplattform erklimmt.
Während der größere Turm an König Matthias erinnert, beschwört der kleinere in seinem Stil die Epoche des Kirchengründers König Béla IV. herauf. Er wird folgerichtig Béla-Turm genannt.
Zwischen den beiden Türmen erblicken wir eine charakteristische Form der mittelalterlichen Kirchenarchitektur: das Rosettenfenster. Dieses war über Jahrhunderte hinweg durch eine Mauer vor den Augen der Passanten verborgen. Erst beim großen Umbau Ende des 19. Jahrhunderts fand man seine Spuren und rekonstruierte es in seiner ursprünglichen Pracht.
Bevor wir weitergehen, lohnt es sich, die Verzierungen des Hauptportals genauer zu betrachten. Obwohl die meisten Fassadenmetzereien heute nicht mehr original sind, finden sich hier auch einige Steinelemente aus dem 13. Jahrhundert. Über dem Eingang sehen wir die Gestalt der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind. Die Heilige Krone auf ihrem Haupt und die darunter zu lesende Inschrift erinnern daran, dass sie nicht nur die Schutzpatronin unserer Kirche, sondern ganz Ungarns ist.
II. Südseite
Zahlreiche bedeutende Ereignisse im Leben von König Matthias sind mit dieser Kirche verbunden: So feierte er hier beispielsweise seine beiden Hochzeiten. Im Jahr 1463 heiratete er Katharina von Podiebrad, und nach deren Tod im Jahr 1476 Beatrix von Aragon. Die Tradition besagt, dass beide Bräute durch das kleinere, zur Donau hin gelegene Tor zur Zeremonie einzogen. Dieses Tor wird bis heute als Brauttor bezeichnet.
Auf der Spitze des daneben stehenden Treppenturms können wir einen Raben entdecken, der einen Goldring im Schnabel trägt. Dies war das Wappentier der Familie von Matthias, den Hunyadis, das Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren des großen Königs dort angebracht wurde.
Kaum mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Tod von Matthias nahmen die Türken Buda ein. Die Liebfrauenkirche wurde danach fast anderthalb Jahrhunderte lang als Moschee genutzt. Nach der Rückeroberung der Burg ging sie in den Besitz der Jesuiten über, die rechts und links jeweils ein Gebäude an die Kirche anmauerten. In dem einen war ein Seminar, in dem anderen ein Internat untergebracht. Von da an war es also nicht mehr möglich, um die Kirche vollständig herumzugehen.
Obwohl der Jesuitenorden später aufgelöst wurde, blieben die beiden an die Kirche angebauten Nachbarhäuser und die recht charakterlos gewordene Hauptfassade bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bestehen. Damals beschloss man jedoch, das geschichtsträchtige Gebäude in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Einer der ersten Schritte bestand darin, alle nach dem Mittelalter hinzugefügten Bauteile innen wie außen zu entfernen.
Die Arbeiten begannen 1873 unter der Leitung des Architekten Frigyes Schulek und endeten offiziell erst 23 Jahre später, als die Kirche neu geweiht wurde. Im Jahre 1896 feierten wir nämlich das Millennium der ungarischen Landnahme, was landesweit mit großen Feierlichkeiten und der Übergabe zahlreicher neuer Gebäude begangen wurde. In diesen Rahmen fiel auch die feierliche Einweihung der Matthiaskirche. Kleinere Arbeiten zogen sich jedoch noch bis in das frühe 20. Jahrhundert hinein.
Obwohl wir von einer Restaurierung sprechen, entstand in jenen Jahren praktisch ein völlig neues Gebäude. Schulek wollte aus der Matthiaskirche ein in jedem Element vollkommenes, spätmittelalterliches, gotisches Meisterwerk schaffen. Einige Elemente fand er bei den bauarchäologischen Untersuchungen der Mauern vor und rekonstruierte sie originalgetreu. Wo es an historischen Anhaltspunkten fehlte, nutzte er seine Kreativität und natürlich sein immenses Fachwissen – er war nämlich mit den feinsten Details der gotischen Architektur bestens vertraut. Seine Fantasie beflügelte ihn so sehr, dass er beispielsweise auch Entwürfe für eine Matthiaskirche mit symmetrischen Doppeltürmen anfertigte!
Aus heutiger Sicht mag es überraschen, wie Schulek mit einem so bedeutenden, Jahrhunderte alten Denkmal umging, doch damals herrschte in der Architektur ein völlig anderes Verständnis. Es war im Vergleich zu früheren Jahrhunderten bereits ein großer Fortschritt, dass man kein gänzlich modern wirkendes Gebäude errichten, sondern die Werte der fernen Vergangenheit sichtbar machen wollte. Dieses Phänomen war damals in Europa keineswegs einzigartig. In jener Zeit erhielt der Kölner Dom seine endgültige Gestalt, damals wurde die bis dahin fast kahle Hauptfassade des Florentiner Doms umgebaut, und um diese Zeit erhielt auch die gotische Kathedrale von Barcelona ihre markanten Türme. Das Werk von Frigyes Schulek wird von der Nachwelt zu Recht hochgeschätzt; ihm ist es zu verdanken, dass die Matthiaskirche zugleich ein herausragendes Zeugnis der ungarischen Gotik und der Neogotik ist, die diese wiederbelebte.
Am nächsten Standort lernen wir einige Elemente dieses Stils kennen.
III. Denkmal des Heiligen Stephan
Wenn man die gotische Architektur kennenlernen möchte, kann man an der Matthiaskirche fast all ihre Stilelemente studieren. Eines der wichtigsten Merkmale ist, dass alles spitz zuläuft und nach oben strebt. Ein weiteres Kennzeichen sind die überaus fein gemeißelten Steinmetzarbeiten, welche die Fassaden zieren.
Im Frühmittelalter wiesen die Kirchen noch kleine, schießschartenartige Öffnungen auf, doch als die Matthiaskirche entstand, ließen bereits riesige Spitzbogenfenster das Licht in den Innenraum strömen. Die filigraner gewordenen Wandflächen mussten jedoch mit starken Strebepfeilern abgestützt werden, um die Stabilität zu gewährleisten. Solche Strebepfeiler sehen wir neben fast jedem Fenster; am auffälligsten sind sie am Altarraum, der zur Fischerbastei hin zeigt.
Auf den Strebepfeilern sitzen kleine Ziertürmchen, sogenannte Fialen. Diese wurden ursprünglich erbaut, um die Strebepfeiler durch zusätzliches Gewicht noch stabiler zu machen, entwickelten sich aber bald selbst zu Dekorationselementen. Ebenso wie die waagerecht aus den Fialen herausragenden Wasserspeier. Deren Aufgabe war es, das sich auf dem Dach sammelnde Regenwasser so abzuleiten, dass es nicht an der Fassade herabfloss und das Mauerwerk durchfeuchtete. An der Matthiaskirche dienen sie freilich auch eher der Zierde.
Für die gotische Architektur war es besonders typisch, die Wasserspeier in Form von Tieren oder Ungeheuern zu gestalten. Solche Fratzenwesen sehen wir beispielsweise am oberen Teil des großen Matthias-Turms, sowohl unterhalb als auch oberhalb des Balkons. Oder auch hier, an dem vor uns stehenden Treppenturm mit dem Raben.
Es lohnt sich auch, einen Blick auf den kleinen, aus Metall gefertigten Turm hinter dem Treppenturm zu werfen. Dies ist der sogenannte Vierungsturm. Dieser ruht nicht auf dem Erdboden oder einer massiven Steinmauer; aus diesem Grund wurde er nie aus Stein, sondern stets aus einem leichten Material gefertigt, um das Dach nicht zum Einsturz zu bringen. Andernorts bestand er aus Holz, im Fall der Matthiaskirche aus Kupfer. Doch nicht nur der Vierungsturm ist interessant, sondern auch das Dach, auf dem er thront!
Obwohl Frigyes Schulek bestrebt war, eine in jeder Hinsicht mittelalterlich anmutende Kirche zu schaffen, nutzte er hierfür stellenweise die neuesten technischen Errungenschaften seiner Zeit. Er war nämlich eng befreundet mit Vilmos Zsolnay, dem Keramiker und Inhaber der Porzellanmanufaktur in Pécs, der genau zur Zeit des Wiederaufbaus der Kirche, Ende der 1880er Jahre, ein neues Material entwickelte: Pyrogranit. Dabei handelt es sich um eine spezielle Baukeramik, die frost- und hitzebeständig ist und selbst Luftverschmutzung sowie saurem Regen trotzt. Schulek vertraute auf diese neue Erfindung, weshalb die Matthiaskirche eines der ersten Gebäude war, an dem sie zum Einsatz kam. Aus diesem Material wurden das wunderschöne, bunte Dach und auch die Marienstatue des Hauptportals gefertigt.
Es stellte sich schnell heraus, dass Pyrogranit ein wahrlich verlässlicher, auch im Außenbereich dauerhafter Werkstoff ist. In den folgenden Jahrzehnten wurde er infolgedessen an zahlreichen repräsentativen Gebäuden Ungarns verwendet, vom Parlamentsgebäude bis zum Kunstgewerbemuseum.
Die Zsolnay-Manufaktur existiert bis heute. So stellte sie bei der jüngsten Dachsanierung die für den Austausch benötigten neuen Ziegel her. Im Laufe unseres Rundgangs können wir diese alten, vom Dach abgenommenen Ziegel bald aus nächster Nähe betrachten. Mehr noch: Man kann sie sogar kaufen und damit den Erhalt der Kirche unterstützen.
Frigyes Schulek schuf ein malerisches Gesamtkunstwerk, wozu er nicht nur die Kirche selbst, sondern auch deren Umgebung perfekt komponierte. Nach der Fertigstellung der Matthiaskirche gestaltete er die daneben befindliche, einfache mittelalterliche Fischerbastei im neoromanischen Stil zu einer zweistöckigen Aussichtsterrasse um. Die Arbeiten wurden 1905 abgeschlossen, und 1906 wurde dort das Reiterstandbild des Königs Hl. Stephan aufgestellt, ein Werk von Alajos Stróbl. Dessen Sockel wurde ebenfalls von Frigyes Schulek entworfen, angepasst an das Ambiente der Umgebung.
Die Tradition besagt, dass die Matthiaskirche noch vom ersten König Ungarns, dem Heiligen Stephan, gegründet wurde, woran auf dem hinteren Relief des Sockels erinnert wird. Das Bild zeigt einen langbärtigen Architekten, der dem Herrscher das Modell des Gebäudes präsentiert. Alajos Stróbl bildete die Gestalt des Planers nach dem Vorbild von Frigyes Schulek nach. Er verewigte sich jedoch auch selbst auf dem Relief: Ihm gehört der bärtige Kopf, der über die Schulter des einen Spaten haltenden Mönchs lugt.
Die meisten der auf dem Sockel dargestellten Personen wurden vom Bildhauer nämlich nach dem Vorbild seiner Zeitgenossen gestaltet. Die charakteristischste Figur unter ihnen ist wohl jene von Franz Liszt, der auf dem Relief der Krönungsszene das Doppelkreuz hält. Dies ist auch deshalb erwähnenswert, weil nicht nur Franz Liszt, sondern auch das Zeremoniell der Krönung eng mit der Matthiaskirche verbunden ist.
Das Standbild zeigt den Heiligen Stephan mit der ungarischen Heiligen Krone auf dem Haupt, ganz so wie Maria auf dem Relief des Hauptportals. Diese Krone ist in mehrfacher Hinsicht eine besondere Reliquie, die sich von gewöhnlichen Herrscherkronen unterscheidet.
Zum einen durfte der König sie nur an einem einzigen Tag tragen, und zwar am Tag seiner Krönung. Außerhalb dieses Anlasses wurden die Krönungsinsignien streng unter Verschluss gehalten. Hier in der Matthiaskirche wurden zwei Herrscher mit ihr zu ungarischen Königen gekrönt: 1867 Franz Joseph I. und 1916 der selige Karl IV.
Zum anderen ist diese Krone auch insofern einzigartig, als man nur mit ihr rechtmäßig zum ungarischen König gekrönt werden konnte. Wenn ein Herrscher es mit einer anderen Krone versuchte, wurde dies vom Volk und Adel nicht anerkannt. So erging es auch Karl Robert im Jahr 1309, der sich genau hier, in der Matthiaskirche, krönen lassen wollte, jedoch vergeblich: Da die Zeremonie nicht mit der Heiligen Krone vollzogen wurde, war sie ungültig. Erst ein Jahr später wurde er zu einem rechtmäßigen ungarischen König, als ihm die richtige Krone aufs Haupt gesetzt wurde.
Treten wir nun in die Kirche ein, wo uns noch zahlreiche weitere Darstellungen der Heiligen Krone erwarten. Nach der Entwertung unseres Tickets gehen wir unter einem wunderschönen Relief hindurch, wenn wir die Kirche durch das Marientor betreten. Im Moment werfen wir nur einen flüchtigen Blick darauf, beim Hinausgehen können wir das Kunstwerk dann genauer in Augenschein nehmen.
EINFÜHRUNG
Mit unserem Audioguide entdecken Sie ganz bequem das kulturelle, historische und religiöse Erbe der nahezu 800 Jahre alten Matthiaskirche.
Erkunden Sie die wunderschönen Räume und verborgenen Winkel der Kirche mit den Erläuterungen von Dávid Zubreczki, einem ausgewiesenen Kenner der ungarischen Sakralarchitektur.
Entdecken Sie die Schätze der Kirche in Ihrem eigenen Tempo und lassen Sie sich von ihrer Schönheit berühren.
Wir sind überzeugt, dass dieser Rundgang eine Begegnung mit der Geschichte und dem Glauben unserer Gemeinschaft ist – und letztlich eine Begegnung mit dem ewigen, lebendigen Gott.
So funktioniert's
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- Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Matthiaskirche.